Neuigkeiten

Freitag, 29.04.2022, 14.00 Uhr

Landesgeschichtliches Kolloquium zur Geschichte Sachsens im Mittelalter

Historisches Institut Aachen, Leonardo-Raum (216)

 

Programm:

 


14:00-14:30 Uhr


Empfang

14:30-15:00 Uhr

Florian Hartmann (Aachen)
Begrüßung und Einführung

15:00-15:45 Uhr

Alena Reeb (Magdeburg)
Die Billunger und das Königtum zu Beginn des 11. Jahrhunderts – ein kompliziertes Verhältnis!?

15:45-16:30 Uhr

Carolin Triebler (Aachen)
Herzog Ordulf von Sachsen – Ein Billunger im Schatten seiner Vorgänger?

16:30-16:45 Uhr

Kaffeepause

16:45-17:30 Uhr

Michael Belitz (Magdeburg)
Zwischen Opposition und Opportunismus – Erzbischof Werinher von Magdeburg (1063-1078) in den Sachsenkriegen Heinrichs IV.

17:30-18:15 Uhr

Christoph Mielzarek (Magdeburg)
Das Erbe und die lieben Verwandten – genealogisches Wissen in den Erbschaftsstreitigkeiten des 12. Jh. in Sachsen

18:15-18:45 Uhr

Abschlussdiskussion

19:00 Uhr

Gemeinsames Abendessen

 
15.12.2021

Neuerscheinung: "KarlsThron. Monument und Mythos" von Prof. Dr. Harald Müller

  Neuerscheinung: Harald Müller, KarlsThron. Monument und Mythos (Zeitenspiegel Essay 3), Stuttgart 2021.

Der Thron Karls des Großen im Obergeschoss des Aachener Doms ist Monument und Mythos zugleich. Er diente 30 mittelalterlichen Königen als Requisit ihres feierlichen Herrschaftsantritts – und er ist ein Mysterium, denn wir sind weder über sein Alter noch über seine Funktion genau unterrichtet. Ist dies wirklich der Thron Karls oder eher eine historische Zuschreibung an den verehrten Kaiser, der lange von Aachen aus herrschte? Die Forschung ist unentschieden, ob der Thron ein weltliches Herrschaftszeichen ist oder ein Objekt theologischer Programmatik, am Ende gar eine Reliquie aus Marmor der Grabeskirche in Jerusalem.

Harald Müller rückt in seinem Essay die Schriftzeugnisse zum Thron in den Mittelpunkt und skizziert die zentralen Deutungskonzepte. Erstmals fragt er, dabei nicht nur nach der bloßen Existenz, sondern wie die mittelalterlichen Akteure den Herrschersitz und seine Funktion beschrieben. Aus diesen zeitgenössischen Diskursen entwickelt er seine Sicht auf Alter und Bedeutung des Karlsthrons.